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Energiespartipps

Egal ob Eigenheim, Neubau- oder Altbauwohnung - Strom lässt sich in jeder Wohnung sparen!

Als Grundsatz gilt: Strom nur dort einzusetzen, wo Erdgas und Erdöl nicht angewandt werden können. Heizung und Warmwasseraufbereitung sollten also nicht durch Strom betrieben werden. Es sei denn, die Warmwasseraufbereitung im eigenen Haus erfolgt mit Hilfe von Solarstrom! Auch in anderen Bereichen lässt sich mit einfachen Tricks Strom sparen.

Die besten Tipps auf einen Blick:

Lampen

Das elektrische Licht belastet die jährliche Stromrechnung mit etwa 15 Prozent. Energiesparlampen scheinen in der Anschaffung teuer, sind in der Nutzung aber billig. Eine normale Glühlampe nutzt nur 5 Prozent der verwendeten Energie für Licht, der Rest müsste unter die Rubrik "Heizkosten" fallen. Wenn Sie eine normale Glühlampe nach einem Jahr erneuern müssen, so würde eine Energiesparlampe bei gleicher Beanspruchung erst nach acht Jahren ersetzt werden müssen.

 

Kühl- und Gefrierschränke

Diese Geräte verbrauchen im Haushalt etwa 20 Prozent des Stroms. Wichtig: Bei Neukauf Geräte der Effizienzklasse A, A+ oder noch besser A ++ erwerben.

Kühl und Gefrierschränke müssen regelmäßig abgetaut werden und sollten nicht in der Nähe von Wärmequellen aufstellen.

Waschmaschinen und Trockner

Auf ihr Konto gehen etwa 15 Prozent des jährlichen Stromverbrauches. Auch hier gilt: Auf die Effizienzklasse achten.

Der meiste Strom beim Wäschewaschen wird durch das Aufheizen des Wassers verbraucht.

Also: Waschen mit 40 Grad tut’s auch. Ein Anschluss der Maschine an die Warmwasserversorgung hilft, Strom zu sparen. Mindestens 1.000 Umdrehungen beim Schleudern verkürzt die Zeit im Trockner, was erheblich Energie spart. Noch besser: Die Wäsche an der frischen Luft trocknen, denn die gibt’s gratis!

Elektroherde/Gasherde

Möglichst kleine Töpfe mit wenig Wasser auf die der Größe des Topfes entsprechende Kochplatte stellen. Immer den passenden Deckel verwenden, das spart 75 Prozent der Energie.

Kochplatte und Backofen sollten zehn Minuten vor dem Fertigwerden der Speisen ausgemacht werden, um die Nachwärme zu nutzen.

Auch bei Gasherden sollte nur soviel Wasser wie nötig im Topf und der Topf mit dem passenden Deckel verwendet werden.

Stand By

Der Stand-By-Betrieb, meist angezeigt durch eine kleine rote Lampe an den Geräten, der uns den "weiten" Weg zu Fernseher oder HiFi-Anlage erspart, kann richtig teuer werden. Energiesparexperten haben errechnet, dass der gegenwärtige jährliche Stromverbrauch aus der Stand-By-Nutzung der Bewohner von ganz Schleswig-Holstein dem Gesamtverbrauch an Strom der beiden Städte Kiel und Lübeck entspricht.

Das heißt: Die Stromrechnung einer durchschnittlichen Familie wäre um ein Siebtel geringer, wenn sie kein Stand-By verwenden würde. Beträgt die jährliche Stromrechnung beispielsweise 300 Euro, so ließen sich ohne Stand-By fast 43 Euro sparen.