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So können Sie Heizkosten senken!
Richtig zu heizen, ist eine Kunst. Damit ist nicht die historische Variante mit dem Kohlenofen, feingespaltenem Holz oder Kohlenanzünder gemeint. Sondern angenehme Temperaturen, die nicht müde machen, und dazu – auch im Winter – frische, unverbrauchte Luft!
So muss das Raumklima in einer behaglichen Wohnung sein. Und die Heizkosten sollten das Portemonaie nicht zu sehr belasten.
Folgende Regeln sollten Sie beachten:
Keine Möbel vor die Heizung stellen. Das reduziert die Energiekosten um 8 Prozent.
Die ideale Raumtemperatur beträgt zwischen 20 - 22 Grad Celsius. Nachts ist eine Absenkung um 5 Grad empfehlenswert.
Regelmäßig kurz und kräftig lüften, statt dauerlüften. Das spart 15 Prozent Energie.
Überprüfen Sie, ob Ihre Heizkörper entlüftet sind. - Programmierbare Thermostatventile lohnen sich. Sie regeln die Temperatur nach Wunsch. Beispielsweise wird während der Arbeitszeit die Temperatur abgesenkt, am Abend erhöht und in der Nacht wieder automatisch abgesenkt.
Halten Sie die Türen von beheizten Räumen geschlossen.
Schließen Sie am Abend die Rolläden. Die Wärmeabgabe nach außen verringert sich.
Eine optimal eingestellte Heizungsanlage ist die Voraussetzung für eine dauerhafte Senkung der Heizkosten.
Die Erhöhung der Raumtemperatur um nur 1 Grad, zum Beispiel von 21 auf 22 Grad, bedeutet 6 Prozent Mehrkosten, das Absenken um 5 Grad in der Nacht kann die Kosten für diese Stunden um 30 Prozent reduzieren.
Ein Auskühlen von Räumen über Nacht und morgendliches Aufdrehen der Heizung, um wieder erträgliche Temperaturen zu erzielen, erhöht die Heizkosten erheblich.
Bei Einfamilienhäusern lohnt es sich, zu prüfen, ob eine veraltete Heizungsanlage nicht durch eine neue, leistungseffizientere ersetzt werden kann. Mit Erdgas-Brennwert-Heizungen lassen sich Einsparungen bis zu 40 Prozent erzielen. Und das rechnet sich im Verlauf einiger Jahre schon.


